Rückkehr der Domina: Hingabe – Dominanz – Vertrauen

Irma Allgemein, BDSM Leave a Comment

16 Jahre, so lange ist es her, dass ich das letzte Mal eine Session im SM-Bereich hatte, der mich innerlich gefesselt hat.

Eine Session, die mir inneren Frieden bereitet.

Eine Session, die mir den Unterschied zwischen Sex und BDSM aufzeigt.

Eine Session, die mich sprachlos macht.

Aber alles auf Anfang, denn ich muss etwas abholen:

Im März 2021 habe ich mich getrennt, bin also wieder als Single unterwegs. Und ich habe so unglaublich viel erlebt. Davon werdet Ihr auch in Zukunft hier mehr erfahren. Aber heute bzw. gestern habe ich wieder etwas erlebt, das meine Sinne berauscht hat.

Ich war wieder auf der Suche nach einem Sub, wollte anknüpfen an dem, was ich vor so vielen Jahren angefangen habe. Das Leben einer Domina. Nach doch etwas komplizierter Suche bin ich durch Zufall an einen Kontakt gekommen, der in Frage kommen könnte. (Witziger Funfact: An den Kontakt bin ich über einen 3er gekommen, aber dazu an anderer Stelle mehr.)

Wir haben viel miteinander geschrieben, da er beruflich auch unterwegs war, ich im Urlaub und und und. Nach einigen Monaten schreiben haben wir es dann endlich geschafft. Das Beste an der Situation: Erstens hatte er ein frisches PA-Piercing und er war 13 Tage ohne Orgasmus.

Er kam zu mir, wir haben viel geredet. Ich habe währenddessen mit seinem Halsband gespielt, das unser Zeichen war, für den Start einer Session. Dafür hätte ich das Halsband einfach anlegen müssen. Dabei war er so nervös, dass er die ganze Zeit auf der Stelle herumrutschte. Er wollte so unbedingt in die Rolle fallen, in der er sich so wohl fühlt. In die er für mich schlüpfen wollte.

Es kam der Moment, dass ich es ihm anlegen wollte. Meine innere Domina zum Leben erwecken. Und wer das noch nicht erlebt hat: Es ist geradezu ein magischer Moment, in diese andere Welt einzutauchen. Er übergibt mir sein Vertrauen. Übergibt mir seine Lust. Übergibt mir seinen Schmerz.

Von da an ist alles wie im Tunnel zu beschreiben. Die Schläge, die anale Stimulation, das Festhalten, Cock and Ball Torture, Fesseln, ihm die Sinne nehmen, Pegging, ihn vor meinen Füßen liegen haben, Selbstbefriedigung meinerseits, Keuschheitsgürtel bei ihm. All die vielen Kleinigkeiten, die zusammen etwas so Großes ergeben.

Es ist so schwer, all diese Worte zu Papier zu bringen.

Und dabei ist es eine innere Ruhe, die durch die Session ausgelöst worden ist.

Vielleicht schaffe ich es in der nächsten Session mehr zu Papier zu bringen, denn glaubt mir, das ist nicht das Ende…

Fortsetzung folgt…

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