Ich verkaufe meinen Körper

Selma Allgemein 1 Comment

Jung und dumm. Das zählt hoffentlich als Ausrede für diese Erfahrung, die ich nicht nochmal machen möchte. Trotzdem ist sie passiert und sie hat mich eine Erfahrung reicher gemacht.

Es wurden reichlich Drogen konsumiert.

 

Jung und dumm war ich also mit meiner Freundin auf einer Privatparty. Wir waren 17, wild, frei und heiß. Es wurden reichlich Drogen konsumiert (nicht von mir, so dumm war ich glücklicherweise nie), viel Alkohol getrunken (da war ich natürlich voll dabei) und lange getanzt.

Die Party ging ihrem Ende zu und meine Freundin und ich wollten heim. Schön betrunken wie wir waren, haben wir natürlich sämtliche Jungs angequatscht, ob sie uns nicht heim fahren wollen. Aus Spaß ist mir bei einem rausgerutscht, dass wir für die Fahrt mit unseren Körpern bezahlen würden.

Wir wollen die Autofahrt mit unseren Körpern bezahlen.

 

Unser potentieller Fahrer ließ sich drauf ein, wir stiegen ins Auto und die 10 km lange Fahrt bis vor die Haustüre meiner Freundin ging schnell vorbei. Meine Freundin stieg fröhlich betrunken aus, wünschte uns viel Spaß und weg war sie.

„So, dann zahlst du die Rechnung wohl alleine.“, raunte er mir zu. Ich war natürlich voll davon überzeugt, dass er das nicht ernst meinte und sagte ihm, er solle dafür lieber einen ruhigeren Parkplatz suchen. Während der Weiterfahrt quetschte ich ihn ein bisschen aus. Er erzählte mir, er hat eine Verlobte, die er in einigen Wochen heiraten würde, aber im Bett läuft schon lange nichts mehr. Sie sind halt schon so lange zusammen und lieben tut er sie ja schon. Außerdem hätte er gerne Kinder mit ihr.

Er heiratet bald seine Verlobte.

 

Na super! Er würde jetzt also allen Ernstes seine Verlobte mit mir betrügen wollen? Wir haben mittlerweile einen dunklen Parkplatz erreicht und er schaut mich erwartungsvoll an. Als ich mich zu ihm rüberlehne, seinen Reißverschluss öffne und gerade seinen Schwanz raushole, hält er mich zurück. „Ich habe sie noch nie betrogen! Das ist das erste Mal!“ Ja, ist klar. Von mir bekommt er sicher keinen Freispruch. Ich fange an ihn oral zu befriedigen. Er genießt es, hat aber trotzdem ständig Gewissensbisse und will, dass ich aufhöre.

Ich blase. Er hat Gewissensbisse.

 

Naja, wenn ich betrunken bin und mal dabei bin, höre ich leider nicht so schnell auf. Das merkt er dann auch und entscheidet sich doch fürs Fremdgehen. Hastig zieht er mir das T-Shirt aus und fummelt an meinem Gürtel rum. Ich frage ihn nach Kondomen, er sagt er hätte keine dabei – fuck! Aber selbst das ist mir in meiner Geilheit und Besoffenheit total egal.

Gerade als ich auf seinem Schoß saß und mich an seinem Schwanz zu schaffen machte, klopfte es ans Autofenster. Eine Taschenlampe leuchtet uns an und draußen steht eine ältere Frau, die ganz besorgt fragt, ob es uns bzw. mir gut geht. Ich habe leichte Gedächtnislücken, aber ich glaube die Frau hat sich tatsächlich um mich gesorgt und meinem Fremdgeher einen ganz schönen Schrecken eingejagt.

Ich saß auf seinem Schoß und es klopfte ans Fenster.

 

Dieser startete sofort den Motor und raste vom Hof, auf dem wir standen. Er fuhr mich still schweigend nach Hause und ohne Abschied stieg ich aus. Im Nachhinein bin ich verdammt froh um diese Frau, die uns da aufgeschreckt hat. Ich war in meinem Rausch völlig willenlos und hätte mit diesem mir absolut fremden Kerl ohne Kondom Sex in seinem Auto gehabt, einfach so.

War ich jetzt offiziell eine Schlampe?

 

Das hat mich am nächsten Morgen noch ziemlich sprachlos gemacht und die nächsten Tage war ich deswegen voll durch den Wind. War ich jetzt offiziell eine Schlampe? Was habe ich mir nur dabei gedacht? Ich muss zugeben, Spaß hatte ich schon irgendwie.

Dass diese Erfahrung mit zuviel Alkohol und Willenlosigkeit nicht die einzige in meiner Jugend bleiben würde, hätte ich bis dahin auch nicht gedacht.

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