Wie ich meinen goldenen Ritt, den perfekten Sex, gefunden habe

Irma Allgemein 1 Comment

Bereits in einem anderen Blogeintrag habe ich von meiner siebenjährigen Beziehung erzählt. Ich habe gesagt, dass der Sex in der Zeit nicht wirklich schlecht war, er war aber auch nicht mein persönlicher goldener Ritt. Tief in mir wusste ich, dass ich diesen finden werde.

Aber erst einmal galt nach meiner Trennung: Andere Männer!

Es war aufregend nach langer Zeit Monogamie einen fremden Mann zu küssen und mit ihm zu schlafen.

 

Es fing an mit einem Kumpel, auf den ich schon lange ein Auge geworfen hatte. Und es war so aufregend nach solch einer langen Zeit Monogamie einen fremden Mann zu küssen und mit ihm zu schlafen. Für den Anfang war es auch gut, schließlich war dieser Freund um einiges versauter, als es mein Ex-Freund war. Aber goldener Ritt… Ne… Nicht wirklich….

Mein Höschen wurde bloß beim Gedanken an einen richtig dominanten Mann klatschnass.

 

Bei einem Mann sollte es also nicht bleiben. Daraufhin habe ich mich auf einer Seite für Sex-Kontakte angemeldet: dem Joyclub. Dort lernte ich einen sehr faszinierenden Mann aus einer Stadt ca. 100 km von mir entfernt kennen. Er war etwas älter als ich, sah ziemlich heiß aus (da müsste ich wohl eher im Präsens schreiben, er ist es nach wie vor), hatte Tattoos und beschrieb sich selbst als komplett dominant. Nach sieben Jahren nicht dominantem Mann wurde mein Höschen bloß bei dem Gedanken an einen richtig dominanten Mann klatschnass. Der Kerl hatte auch noch viel Erfahrung. Außerdem war er auch noch intelligent. Und das finde ich ziemlich sexy! Schließlich will ich mich nach dem Sex mit einem Mann unterhalten können.

Er hatte bereits Erfahrung mit Swingern und mit offenen Beziehungen.

 

Also bin ich zu ihm gefahren, erst einmal nur zum Kennenlernen in einem Restaurant. Gott, war ich aufgeregt. Ich hatte zwar schon Blind Dates hinter mir, dennoch hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass diese Begegnung etwas ändern würde. Und wir kamen auch schnell auf heikle Themen zu sprechen. Er hatte bereits Erfahrung mit Swingern und mit offenen Beziehungen. Außerdem war er der erste Mann, der sich selbst als Reaktionsfetischist bezeichnet hat. Er steht also darauf, dass die Frau in Ektase versetzt wird. Das Ende des Abends war, dass ich brav wieder heimgefahren bin. Schließlich war ich zu der Zeit noch nicht so mutig und musste das Treffen sacken lassen. Allerdings musste mein Vibrator dafür sorgen, dass ich einschlafen konnte. Ich war scharf wie sonst was!

Sein Schwanz stand schon schön steif vor mir und ich hatte ihn in null Komma nichts im Mund.

 

Damit stand auch fest, dass ich ihn wiedersehen wollte. Also bin ich eines Abends zu ihm gefahren. Er begrüßte mich frisch geduscht im Bademantel. Spätestens da rutschte mir das Herz in die Hose und ich habe mich gefragt, was ich hier eigentlich mache. Nach der Begrüßung folgte Small-Talk – grauenhaft gezwungener Small-Talk. Bis es ihm zu viel wurde. Er machte einfach den Bademantel auf, sein Schwanz stand schon schön steif vor mir und ich hatte ihn in null Komma nichts im Mund. Und an der Stelle wusste ich eindeutig: Der Mann ist sowas von dominant.

Ich liebe es schlicht und ergreifend beim Sex benutzt zu werden.

 

Ich kann nicht genau sagen kann, was die nächsten 1,5 Stunden alles passiert ist. Ich kann nur erzählen, dass ich die Welt des Squirten kennengelernt habe. Und das war der Moment, indem ich den ersten Schritt meines perfekten Sexes gemacht habe. Ich weiß, dass nicht jede Frau in der Lage ist zu squirten und auch nicht jede es möchte. Schließlich ist diese Körperflüssigkeit nicht für jeden reizvoll (Und nein, es ist kein Urin. Ich spreche aus Erfahrung!). Aber für mich ist es eine Offenbarung. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich dominante Männer brauche. Ich liebe es schlicht und ergreifend benutzt zu werden. Das Ende vom Lied war, dass ich zitternd, unterzuckert, befriedigt und glücklich auf seinem Bett lag.

Da wusste ich: Das war der erste Schritt in einer neuen Welt, diese Welt mit meinem goldenen Ritt!

 

Dieser Mann und ich habe uns noch ein paar Mal getroffen und jedes Treffen war absolute Spitze! Hätte ich meinen jetzigen Partner nicht kurze Zeit später kennengelernt, wäre es sicherlich nicht bei den paar Mal geblieben.

Eins ist mir jedoch geblieben: Eine großartige Freundschaft und ein wichtiger Ratgeber für mich. Außerdem Dankbarkeit! Ohne ihn, würde ich jetzt sicher nicht hier sitzen – diesen Blog hätte es also nie gegeben.

Somit ist dieser Eintrag eine Hommage an diesen Mann. Ich wünsche Dir alles Glück der Welt. Danke für Deine Freundschaft!

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  1. Pingback: Ich bin ein Reaktionsfetischist… [Gastbeitrag von Nils] - Der goldene Ritt

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